Cloudflare Radar einfach erklärt – KI-Bots, Traffic, Angriffe und was das für deine Website heißt?
Kurz gesagt
Cloudflare Radar zeigt kostenlos, was im Internet passiert. In diesem Video: der Anteil von Bots (in Deutschland fast 8 von 10 Seitenaufrufen), was KI-Crawler wie Googlebot, ClaudeBot und GPTBot tun und wie wenig Besucher sie zurückschicken, Angriffe und E-Mail-Sicherheit, Internetqualität, Ausfälle und Routing, der URL-Scanner mit KI-Agent-Bereitschaft, Domain-Rankings, Data Explorer und Profi-Tipps für deine robots.txt.
Worum geht's?
Was KI-Crawler wirklich tun, wie viele Bots unterwegs sind und welche Werkzeuge dir helfen
Zum Nachlesen: Was im Video sagt
EinleitungCloudflare Radar zeigt kostenlos, was im Internet passiert. In diesem Video: der Anteil von Bots (in Deutschland fast 8 von 10 Seitenaufrufen), was KI-Crawler wie Googlebot, ClaudeBot und GPTBot tun und wie wenig Besucher sie zurückschicken, Angriffe und E-Mail-Sicherheit, Internetqualität, Ausfälle und Routing, der URL-Scanner mit KI-Agent-Bereitschaft, Domain-Rankings, Data Explorer und Profi-Tipps für deine robots.txt.
IntroCloudflare liefert einen großen Teil aller Websites der Welt aus. Und mit Cloudflare Radar kann jeder kostenlos sehen, was im Internet gerade passiert: Traffic, Angriffe, Ausfälle und vor allem, was Bots und KI-Crawler tun. Für alle, die eine Website haben, ist das Gold wert.
ÜberblickSchon auf der Startseite steht eine erstaunliche Zahl: Fast sieben von zehn Seitenaufrufen kommen nicht von Menschen, sondern von Bots. Wähle oben ein Land. In Deutschland sind es sogar fast acht von zehn. Unter Traffic siehst du, wie viel los ist, wie viel vom Handy kommt und wie viel von Menschen. Bei HTML-Seiten sind weltweit zwei Drittel Bots. Über alle Anfragen gerechnet sind es knapp vierzig Prozent.
KI-BotsDas wichtigste Kapitel für SEO: KI-Einblicke. Hier steht, welche Bots am meisten unterwegs sind. Vorne liegen der Googlebot, danach ClaudeBot von Anthropic, der Bot von Meta, Applebot und Bingbot. Und wofür crawlen sie? Über vierzig Prozent nur fürs Training der KI. Knapp vierzig Prozent für Training und Suche. Und nur gut zwölf Prozent nur für die Suche. Jetzt die spannendste Zahl. Wie oft crawlt ein Bot, und wie oft schickt er dafür einen Besucher zurück? Bei Google sind es etwa viereinhalb Crawls pro Besucher. Bei OpenAI über siebenhundert. Bei Perplexity fast viertausend. Was heißt das für dich? KI-Bots holen sich viele Inhalte, bringen aber kaum Besucher. Entscheide deshalb bewusst in deiner robots.txt, welche Bots du erlaubst. Mein Rat: Bots für die Suche erlauben, denn wer in KI-Antworten zitiert wird, gewinnt Sichtbarkeit. Reine Trainings-Bots kannst du prüfen und gezielt sperren. Über zwanzig Prozent der Anfragen von KI-Bots werden schon blockiert. Und spannend: Bekommt ein Bot Markdown statt HTML, ist die Antwort nur noch etwa ein Achtel so groß. Im Bots-Verzeichnis findest du über tausend bekannte Bots mit Namen, Firma und Zweck. So erkennst du in deinen Server-Logs, wer dich besucht. Und bei den Ländern, aus denen Bots kommen, steht Deutschland weltweit auf Platz zwei.
SicherheitUnter Sicherheit siehst du Angriffe auf Websites. Fast zwei Drittel werden von der Web-Firewall abgefangen, fast ein Drittel sind Überlastungs-Angriffe, sogenannte DDoS. Auf der Netzwerk-Ebene ist das Mirai-Botnetz der größte Angreifer. Das sind tausende gehackte Geräte wie Kameras und Router. Bei E-Mails ist fast jede dreizehnte bösartig. Rechts siehst du, wie viele Mails die Schutz-Standards SPF, DKIM und DMARC nutzen. Profi-Tipp: Richte alle drei für deine Domain ein. Und schon an die Zukunft gedacht: Verschlüsselung, die auch Quantencomputer nicht knacken. Erst jeder sechste Server kann das. Bei den Zertifikaten sieht man den Trend zu kurzen Laufzeiten. Automatisch erneuern ist Pflicht.
Das Internet selbstUnter Konnektivität siehst du Geschwindigkeit und Verzögerung je Region. Das hilft zu verstehen, wie schnell deine Besucher surfen. Der Störungsmonitor zeigt Internetausfälle weltweit, mit Ursache, etwa Stromausfall, Kabelschaden oder Abschaltung durch Regierungen. Ist deine Seite plötzlich nicht erreichbar, schau zuerst hier. Routing und BGP sind die Wegweiser des Internets. Hier stehen Fehler und Übernahmen, eher etwas für Profis. Und bei DNS siehst du, wie Adressen aufgelöst werden, zum Beispiel wie viele schon verschlüsselt über DoH fragen.
WerkzeugeDer URL-Scanner prüft jede Adresse. Super, um einen verdächtigen Link zu prüfen, bevor du draufklickst. Oder um deine eigene Seite zu checken. Das Ergebnis zeigt Sicherheit, Technik, Cookies und Verbindungen. Neu ist der Tab KI-Agent-Bereitschaft: Wie gut kommen KI-Agenten mit deiner Seite zurecht? Die Domain-Rankings zeigen die beliebtesten Websites der Welt, und welche gerade im Trend sind. Mit dem Data Explorer stellst du eigene Abfragen, und über die API holst du die Daten in dein eigenes Dashboard. Im Jahresrückblick gibt es die großen Zahlen: neunzehn Prozent mehr Internet-Traffic und hundertvierundsiebzig größere Ausfälle im Jahr. Unter Berichte schreibt Cloudflare regelmäßig Analysen. Und alle Daten darfst du mit Quellenangabe verwenden, zum Beispiel in eigenen Artikeln.
TippsMeine Tipps. Steuere KI-Bots bewusst über deine robots.txt. Prüfe unbekannte Besucher in deinen Server-Logs mit dem Bots-Verzeichnis. Checke verdächtige Links mit dem URL-Scanner. Richte SPF, DKIM und DMARC für deine E-Mails ein. Schau bei Ausfällen zuerst in den Störungsmonitor. Und nutze die Zahlen als Quelle für eigene Artikel, das bringt Vertrauen und Links. Mehr einfach erklärt findest du auf iliyan-hristov.de.
Zum SchlussKI-Bots bewusst steuern, Bots im Log prüfen, Links scannen, SPF/DKIM/DMARC einrichten und die Zahlen als Quelle nutzen. Vereinfacht erklärt, ohne Gewähr.