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Wappalyzer einfach erklärt – welche Technik steckt hinter einer Website?

📊 Messen & VerbessernMessen & VerbessernDeutschQuer · 550 Sek.

Kurz gesagt

Wappalyzer komplett erklärt für Einsteiger: Was das Tool ist und wie es CMS, Shop-Systeme, Analytics und Frameworks am Code einer Website erkennt, wie der Technology Lookup funktioniert und warum das ausführliche Ergebnis ein kostenloses Konto braucht, die Browser-Erweiterung als schnellster Weg, Konkurrenzanalyse für SEO mit Website-Alerts und Subdomain-Finder, Lead-Listen mit Filtern, Marktforschung, Data Enrichment und E-Mail-Verifizierung, die API mit Schlüssel, Credits und Statuscodes, die Preise vom Gratis-Konto bis Enterprise sowie Grenzen der Erkennung, DSGVO und faire Nutzung – plus Profi-Tipps für SEO und Marketing.

Von der Redaktion „Iliyan Hristov“ · veröffentlicht am

Worum geht's?

Technology Lookup, Browser-Erweiterung, Konkurrenzanalyse, Alerts, Lead-Listen, API und Preise – plus Profi-Tipps für SEO und Marketing

Zum Nachlesen: Was im Video sagt

EinleitungWappalyzer komplett erklärt für Einsteiger: Was das Tool ist und wie es CMS, Shop-Systeme, Analytics und Frameworks am Code einer Website erkennt, wie der Technology Lookup funktioniert und warum das ausführliche Ergebnis ein kostenloses Konto braucht, die Browser-Erweiterung als schnellster Weg, Konkurrenzanalyse für SEO mit Website-Alerts und Subdomain-Finder, Lead-Listen mit Filtern, Marktforschung, Data Enrichment und E-Mail-Verifizierung, die API mit Schlüssel, Credits und Statuscodes, die Preise vom Gratis-Konto bis Enterprise sowie Grenzen der Erkennung, DSGVO und faire Nutzung – plus Profi-Tipps für SEO und Marketing.

IntroMit welchem CMS läuft die Seite deines Konkurrenten? Welches Shop-System, welches Tracking? Wappalyzer verrät es dir in Sekunden. Für SEO und Marketing ein echtes Röntgengerät. Am schnellsten geht es mit der Browser-Erweiterung. Dazu kommen Website-Suche, Lead-Listen, Alerts, E-Mail-Prüfung und eine API. Wir schauen uns alles an, inklusive Preisen.

Was ist Wappalyzer?Wappalyzer gibt es seit 2008, gegründet von Elbert Alias. Das Tool verfolgt tausende Web-Technologien auf Millionen Websites und verknüpft sie mit Firmen- und Kontaktdaten. Die Startseite zeigt, für wen das gedacht ist: Sales, Marketing, Operations, Strategie, Partnerschaften und Security. Uns interessieren vor allem Marketing und SEO. Ins große Suchfeld passt eine Website, eine Technologie oder eine E-Mail-Adresse. Du fragst also entweder: Was nutzt diese Seite? Oder: Wer nutzt diese Technik?

Eine Website prüfenDer Technology Lookup zeigt, womit eine Website gebaut ist: CMS, Shop-System, Analytics, Frameworks und Infrastruktur. Wappalyzer kennt dafür tausende Technologien in solchen Kategorien. Du tippst die Domain ins Feld, etwa die eines Konkurrenten, und drückst Enter. Darunter kannst du auch eine ganze Liste von Websites auf einmal prüfen lassen. Und dann die Überraschung: Sign up to continue. Für das ausführliche Ergebnis brauchst du ein Konto. Das ist kostenlos und bringt dir 50 Lookups pro Monat. Anmelden kannst du dich per E-Mail oder mit deinem Google-Konto. Profi-Tipp: Für den schnellen Blick brauchst du das gar nicht, die Browser-Erweiterung zeigt dir das Ergebnis sofort.

Die Browser-ErweiterungUnter Apps siehst du, wo Wappalyzer überall läuft. Für Einsteiger zählt vor allem eins: die Browser-Erweiterung, ganz oben. Es gibt sie für Chrome, Firefox, Edge und Safari. Installieren, irgendeine Website öffnen, aufs Wappalyzer-Symbol klicken, fertig. Sofort siehst du, nach Kategorien sortiert, was die Seite nutzt. Das klappt, weil jede Technik Spuren im Code hinterlässt, etwa typische Skripte, Dateipfade, Cookies oder Meta-Tags. Profi-Tipp: Lass die Erweiterung an, wenn du die Google-Top-10 zu deinem Keyword durchklickst. In Sekunden siehst du, welche Systeme die Ranking-Gewinner nutzen. Daneben gibt es Anbindungen an Salesforce, HubSpot und Pipedrive, ein Gmail-Add-on, Zapier, Make und eine iPhone-App. Das ist eher etwas für Vertriebsteams.

Konkurrenz analysierenDer Use Case Competitor analysis bringt es auf den Punkt: Finde heraus, welche Software deine Konkurrenz nutzt. Einmalig per Lookup oder dauerhaft per Überwachung. Die Tabelle ist ein ausgedachtes Beispiel von Wappalyzer. Pro Domain siehst du CMS, Marketing-Automation, Tracking und Chat-Tool, dazu Traffic und Land. Für SEO heißt das: Du erkennst, auf welchem CMS oder Shop-System die Seiten oben in Google laufen, welche Analytics-Tools sie einsetzen und ob ein JavaScript-Framework dahintersteckt. Profi-Tipp: Dreh die Frage um. Wer nutzt dasselbe Tool wie dein Konkurrent? Aus solchen Installationen baut Wappalyzer dir eine Zielliste. Noch stärker sind Website-Alerts. Du trägst eine Domain ein, und Wappalyzer meldet sich, sobald dort eine Technologie dazukommt oder verschwindet. Hier sind wir nicht eingeloggt, daher null Alerts. Profi-Tipp: Wechselt ein Konkurrent sein Shop-System, steckt oft ein Relaunch dahinter. Dann lohnt ein Blick auf seine Rankings. Auch Sicherheitsteams nutzen Wappalyzer, um zu sehen, welche Software eine Seite nach außen zeigt. Wappalyzer betont selbst: Das ist Aufklärung, kein Schwachstellen-Scanner. Der Subdomain-Finder zeigt aktive Subdomains, etwa Support-, Status- oder Kampagnenseiten. Profi-Tipp: Ideal, um vergessene Seiten deiner eigenen Domain aufzuspüren.

Lead-ListenJetzt drehen wir die Frage um: Welche Websites nutzen Technologie X? Daraus macht Wappalyzer Lead-Listen, also Listen möglicher Kunden. Du filterst nach Technologie, Keyword, Branche, Traffic und Land. Bevor du zahlst, bekommst du eine kostenlose Stichprobe. Links wählst du eine oder mehrere Technologien, etwa Shopify, oder gleich eine ganze Kategorie wie E-Commerce. Alternativ startest du mit Keywords oder Domains. Rechts grenzt du nach Land, Sprache, Branche, Firmengröße und Traffic ein. Profi-Tipp: Mit Exclusions schließt du bestehende Kunden aus, mit Freshness nimmst du nur frische Installationen. So sieht eine fertige Liste aus, laut Wappalyzer mit fiktiven Firmen. Pro Zeile: Website, Traffic, Land, Sprache, E-Mail, Telefon und Ansprechpartner. Für Marktforschung zählst du stattdessen: Welche Technologien wachsen in deinem Markt, welche verlieren? So siehst du etwa, welches Shop-System in einem Land vorne liegt. Hast du schon Domains, etwa aus deinem CRM, lädst du sie hoch. Wappalyzer ergänzt Technologien, Firmendaten und Traffic. Das nennt man Data Enrichment. Profi-Tipp: Reichere deine Kundenliste an und sortiere sie nach CMS. Dann bekommen WordPress-Kunden ein anderes Angebot als Shopify-Kunden. Die E-Mail-Verifizierung prüft, ob eine Adresse existiert, ohne eine Mail zu senden. Das senkt Bounces und schützt den Ruf deiner Absender-Domain. Einzelne Adressen tippst du ins Feld, ganze Listen lädst du hoch. Profi-Tipp: Prüf jede Liste vor dem Versand, denn viele Bounces schaden deiner Domain.

API und PreiseFür Profis gibt es die API: Ein Programm fragt tausende Domains automatisch ab. Der Hinweis oben sagt aber, dafür brauchst du den Business-Plan. Bei jeder Anfrage schickst du deinen API-Schlüssel im Header x-api-key mit. Zurück kommt JSON, und jede Abfrage verbraucht Credits. Die Statuscodes sagen dir, was passiert ist: 200 heißt Erfolg, 403 fehlende Rechte oder zu wenig Credits, 429 zu viele Anfragen auf einmal. Und was kostet das? Der Einstieg ist gratis: Mit einem kostenlosen Konto bekommst du 50 Technologie-Lookups im Monat und kostenlose Beispiel-Leadlisten. Bezahlt geht es bei 250 Dollar im Monat los, das ist Pro. Business kostet 450, Enterprise ab 850 Dollar. Bei jährlicher Zahlung sparst du 17 Prozent. Pro bringt 5.000 Lookups, aber keine API-Credits und kein CRM. Business hat 20.000 Lookups, 20.000 API-Credits und unbegrenzt viele Technologien für Listen. Profi-Tipp: Für SEO-Recherche reichen Erweiterung und Gratis-Konto fast immer. Zahlen lohnt sich erst für Listen und Automatisierung. Und API-Credits verfallen nach 60 Tagen.

Grenzen und DatenschutzLies vor dem Kauf die FAQ, etwa woher die Daten kommen und wie genau und aktuell sie sind. Wappalyzer sieht nur, was öffentlich im Code steht. Serverseitige Technik bleibt oft verborgen. Bei Lead-Listen geht es auch um Personen, also Namen und E-Mail-Adressen. Nicht umsonst hat der Listen-Baukasten einen eigenen Punkt: Compliance. In Deutschland gilt die DSGVO, und für Werbe-Mails brauchst du in der Regel eine Einwilligung, auch bei Firmen. Kalte Massenmails sind also heikel. Im Zweifel frag einen Anwalt. Und bleib fair: Prüf fremde Seiten zur Recherche, nicht für Angriffe. Überwach am besten zuerst deine eigenen Domains, so fällt dir ein unbekanntes Tracking-Skript sofort auf. Zum Weiterlernen gibt es den Blog. Spannend: Das HTTP Archive nutzt Wappalyzer, um den Zustand des Webs zu messen. Und ein Artikel erklärt, wie du CMS oder Framework einer Seite erkennst.

Profi-TippsMeine Profi-Tipps zum Schluss. Lass die Browser-Erweiterung an, wenn du die Top 10 durchklickst. Vergleiche die Technik deiner Konkurrenz. Richte Alerts ein, um Relaunches früh zu sehen. Für den Anfang reicht das Gratis-Konto. Bau Lead-Listen mit Exclusions und Freshness. Reichere deine eigene Kundenliste an. Prüf E-Mails vor dem Versand. Und achte auf den Datenschutz. Mehr einfach erklärt findest du auf iliyan-hristov.de.

Zum SchlussBrowser-Erweiterung beim Durchklicken der Top 10 nutzen, Konkurrenz-Stacks vergleichen, Alerts für Relaunches einrichten, mit dem Gratis-Konto starten, Lead-Listen gezielt filtern, E-Mails vor dem Versand prüfen und den Datenschutz beachten. Vereinfacht erklärt, ohne Gewähr.

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