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Google Ads einfach erklärt – das komplette Konto, was neu ist und Profi-Tipps?

📊 Messen & VerbessernMessen & VerbessernDeutschQuer · 710 Sek.

Kurz gesagt

Google Ads Schritt für Schritt: wie die Auktion funktioniert, wie ein Konto aufgebaut ist, und was hinter jedem Bereich steckt – Kampagnen, Anzeigen, Assets, Keywords und Zielgruppen, Berichte und Suchbegriffe, Conversion-Tracking, alle Tools sowie Admin und Abrechnung. Dazu: Was ist neu für alle, die lange nicht drin waren (Performance Max, responsive Suchanzeigen, Smart Bidding, Consent Mode), und 10 Profi-Tipps für den Start.

Von der Redaktion „Iliyan Hristov“ · veröffentlicht am

Worum geht's?

Für Einsteiger und alle, die seit Jahren nicht mehr in Google Ads waren

Zum Nachlesen: Was im Video sagt

EinleitungGoogle Ads Schritt für Schritt: wie die Auktion funktioniert, wie ein Konto aufgebaut ist, und was hinter jedem Bereich steckt – Kampagnen, Anzeigen, Assets, Keywords und Zielgruppen, Berichte und Suchbegriffe, Conversion-Tracking, alle Tools sowie Admin und Abrechnung. Dazu: Was ist neu für alle, die lange nicht drin waren (Performance Max, responsive Suchanzeigen, Smart Bidding, Consent Mode), und 10 Profi-Tipps für den Start.

IntroGoogle Ads ist die Werbung bei Google: die Anzeigen über den Suchergebnissen, bei YouTube, in Gmail und auf Millionen Websites. In diesem Video gehen wir das ganze Konto durch. Was ist wo, wie funktioniert es, und was hat sich geändert, wenn du seit Jahren nicht mehr drin warst. Dazu gibt es Profi-Tipps.

So funktioniert Google AdsDas Prinzip ist einfach. Du legst fest, bei welchen Suchen oder Zielgruppen deine Anzeige erscheinen soll. Bei jeder Suche findet in Sekundenbruchteilen eine Auktion statt. Entscheidend ist nicht nur, wie viel du bietest, sondern auch, wie gut und passend deine Anzeige und deine Seite sind. Und bei Suchanzeigen zahlst du nur, wenn jemand klickt. Jedes Konto ist gleich aufgebaut. Ganz oben das Konto. Darin Kampagnen, dort legst du Ziel, Tagesbudget, Gebotsstrategie und Region fest. In jeder Kampagne gibt es Anzeigengruppen, eine pro Thema. Und darin die Anzeigen, die Keywords und die Assets. Neu angelegt wird alles über den Knopf Create oben links: Kampagnen, Anzeigen, Conversion-Aktionen und mehr.

Die OberflächeLinks ist das Menü, seit ein paar Jahren neu sortiert: Campaigns für die Kampagnen und Berichte, Goals für die Messung, Tools für Werkzeuge, dazu Billing und Admin. Die Overview zeigt die wichtigsten Zahlen: Klicks, Impressionen, durchschnittliche Kosten pro Klick und Kosten. Darunter Hinweise, was gerade nicht läuft. Recommendations sind Vorschläge von Google, mit einem Optimierungsfaktor in Prozent. Profi-Tipp: Nicht blind alles übernehmen. Viele Vorschläge erhöhen vor allem dein Budget. Und schalte das automatische Übernehmen unter Auto-apply am besten aus.

Kampagnen, Anzeigengruppen, AnzeigenUnter Campaigns siehst du alle Kampagnen mit Budget, Status und Kampagnentyp. Hier eine Suchkampagne mit zwei Euro am Tag, pausiert. Ad groups sind die Anzeigengruppen. Tipp: Eine Gruppe pro Thema. Also nicht Schuhe, Jacken und Mützen zusammen, sondern getrennt. Unter Ads stehen die Anzeigen. Bei der Suche ist das heute die responsive Suchanzeige: bis zu fünfzehn Überschriften und vier Beschreibungen. Google kombiniert sie selbst und testet, was am besten funktioniert. Mit Experiments testest du Änderungen sauber: Ein Teil des Traffics läuft mit der neuen Einstellung, der Rest wie bisher. So weißt du sicher, was besser ist. Campaign groups bündeln mehrere Kampagnen, um gemeinsame Ziele zu verfolgen.

AssetsAssets hießen früher Erweiterungen. Das sind Zusätze zur Anzeige: weitere Links, Telefonnummer, Ort, Bilder, Preise, Hinweise. Profi-Tipp: Nutze so viele passende Assets wie möglich. Die Anzeige wird größer und bekommt mehr Klicks.

Wen erreichst du?Keywords sind die Suchbegriffe, für die du wirbst. Es gibt drei Optionen: weitgehend passend, Wortgruppe in Anführungszeichen und genau passend in eckigen Klammern. Und ganz wichtig: negative Keywords. Damit schließt du Suchen aus, die nicht passen, zum Beispiel kostenlos. Unter Audiences legst du Zielgruppen fest: Interessen, Kaufabsichten, deine eigenen Kunden, dazu Alter, Geschlecht und Einkommen. Locations ist die Region: Länder, Städte oder ein Umkreis. Profi-Tipp: Stell in den Kampagnen-Einstellungen ein, dass nur Menschen erreicht werden, die sich wirklich dort befinden. Sonst zahlst du für Leute, die sich nur für den Ort interessieren. Content steuert, auf welchen Websites und Videos deine Display- und YouTube-Anzeigen laufen. Und wo nicht. Mit dem Werbezeitplaner wählst du Tage und Uhrzeiten. Ein Handwerker, der nur werktags erreichbar ist, muss nicht am Sonntag um drei Uhr nachts werben. Erweiterte Gebotsanpassungen gibt es zum Beispiel für Anrufe.

Berichte und InsightsDer wichtigste Bericht für Einsteiger: Search terms. Hier siehst du, was Menschen wirklich gesucht haben, bevor sie deine Anzeige gesehen haben. Profi-Tipp: Schau ihn jede Woche an. Gute Begriffe werden Keywords, schlechte werden negative Keywords. Insights zeigt Trends: Was steigt, was fällt, und warum. Auction insights vergleicht dich mit Mitbewerbern: Wie oft wirst du angezeigt, wie oft stehen andere über dir. When and where zeigt Geräte, Uhrzeiten und Orte. Dort siehst du zum Beispiel, ob Handy oder Computer besser läuft. Channel performance zeigt bei Performance-Max-Kampagnen, auf welchen Kanälen das Geld landet: Suche, YouTube, Display, Gmail oder Maps. Landing pages zeigt deine Zielseiten mit Handy-Geschwindigkeit. Langsame Seiten kosten Geld, weil Besucher abspringen. Im Report editor baust du eigene Berichte, auch mit KI: einfach beschreiben, was du sehen willst. Dazu viele fertige Vorlagen. Dashboards fassen mehrere Berichte auf einer Seite zusammen. Und Change history ist dein Protokoll: Wer hat wann was geändert. Wenn plötzlich etwas nicht mehr läuft, schaust du zuerst hier.

Conversions messenUnter Goals legst du fest, was ein Erfolg ist: ein Kauf, ein Anruf, eine Anfrage. Das nennt man Conversion. Ohne Conversion-Messung fliegst du blind. Hier steht übrigens: falsch eingerichtet. Genau das sollte man als Erstes reparieren. Unter All conversions siehst du jede Messung und ihren Status. Grün muss es sein, nicht falsch eingerichtet und nicht inaktiv. In den Einstellungen findest du erweiterte Conversions. Dabei werden zum Beispiel E-Mail-Adressen verschlüsselt übertragen. So misst Google genauer, auch ohne Cookies. Wichtig in der EU: Der Consent Mode muss eingerichtet sein. Mit Wertregeln gibst du bestimmten Kunden mehr Wert, zum Beispiel aus deiner Stadt. Über Uploads lädst du Verkäufe hoch, die offline passiert sind, etwa am Telefon oder im Laden. So lernt Google, welche Klicks wirklich Kunden bringen. Attribution beantwortet: Welche Anzeige bekommt den Erfolg, wenn jemand mehrmals geklickt hat? Standard ist heute das datengetriebene Modell. Es verteilt den Erfolg auf alle wichtigen Schritte. Neu ist der Bereich Leads, mit dem du Anfragen bis zum Abschluss verfolgst.

ToolsDer Keyword Planner ist der Klassiker: Suchbegriffe finden, Suchvolumen und Preise schätzen. Auch für SEO super. Der Performance Planner rechnet aus, was mehr oder weniger Budget bringen würde. Im Asset studio erstellt KI Bilder und Videos für deine Anzeigen, zum Beispiel Produktfotos mit neuem Hintergrund. Im Audience manager liegen deine eigenen Listen: Besucher deiner Website, Kundenlisten, YouTube-Zuschauer. Ausschlusslisten gelten für mehrere Kampagnen gleichzeitig, zum Beispiel eine Liste mit negativen Keywords. Content suitability ist die Markensicherheit: Auf welchen Seiten und Videos soll deine Werbung niemals erscheinen. Im Data manager verbindest du Google Analytics, Search Console, YouTube und dein CRM. Profi-Tipp: Verknüpfe mindestens Analytics, damit du siehst, was Besucher nach dem Klick machen. Mit Ad preview siehst du, ob deine Anzeige für einen Suchbegriff erscheint. Ohne selbst zu googeln, denn eigene Suchen verfälschen die Zahlen. Unter Bulk actions gibt es Regeln, die automatisch etwas tun, zum Beispiel Kampagnen nachts pausieren. Dazu Skripte und Uploads für viele Änderungen auf einmal. Gebotsstrategien kannst du für mehrere Kampagnen gemeinsam nutzen. Saisonale Anpassungen helfen bei kurzen Aktionen wie dem Black Friday. Business data enthält Daten-Feeds, zum Beispiel für Anzeigen, die Preise automatisch einsetzen.

Admin und AbrechnungUnter Admin, Policy, siehst du Richtlinien-Probleme. Neu seit einigen Jahren: Werbetreibende müssen sich verifizieren, also beweisen, wer sie sind. In den Kontoeinstellungen sind drei Dinge wichtig: Auto-tagging an, damit Analytics die Klicks erkennt. Deine eigene IP-Adresse ausschließen. Und automatisch übernommene Empfehlungen prüfen. Unter Access and security verwaltest du, wer Zugriff hat. Profi-Tipp: Agenturen nur mit eigenem Zugang, nie mit deinem Passwort. Und Zwei-Faktor-Schutz oder Passkey einschalten. Bei Notifications stellst du ein, welche E-Mails du bekommst. Rechnungen und Zahlungsdaten liegen unter Billing.

Was ist neu?Du warst seit zehn Jahren nicht mehr drin? Dann ist vieles neu. Die Oberfläche ist komplett anders, mit dem Menü links. Erweiterungen heißen jetzt Assets. Erweiterte Textanzeigen kannst du nicht mehr neu anlegen, es gibt nur noch responsive Suchanzeigen. Smart-Shopping-Kampagnen wurden zu Performance Max, einem Kampagnentyp für alle Google-Kanäle gleichzeitig. Und aus Discovery wurde Demand Gen. Gebote macht heute meist die KI: Smart Bidding mit Zielen wie Kosten pro Conversion oder Umsatz pro Euro. Das alte Plus-Zeichen für modifizierte weitgehende Übereinstimmung gibt es nicht mehr. Die durchschnittliche Position wurde ersetzt durch Anteile oben auf der Seite. Datengetriebene Attribution ist Standard. In Europa brauchst du Consent Mode und am besten erweiterte Conversions. Und KI hilft überall: bei Texten, Bildern und Berichten.

Profi-TippsJetzt die Profi-Tipps. Eins: Richte zuerst das Conversion-Tracking ein, dann erst gibst du Geld aus. Zwei: Starte mit einer Suchkampagne. Da suchen Menschen schon nach dir. Drei: Fang klein an, mit wenigen, gut passenden Keywords und einer engen Region. Vier: Lege von Anfang an negative Keywords an, zum Beispiel kostenlos, Job oder gebraucht. Fünf: Schau jede Woche in den Suchbegriffe-Bericht. Sechs: Smart Bidding braucht Daten. Mit ungefähr dreißig Conversions im Monat funktioniert es gut, davor lieber Klicks maximieren mit einer Obergrenze. Sieben: Anzeige und Zielseite müssen zusammenpassen. Wer Winterreifen sucht, landet auf der Winterreifen-Seite, nicht auf der Startseite. Acht: Nutze alle passenden Assets. Neun: Prüfe jede Empfehlung, bevor du sie übernimmst. Und zehn: Hab Geduld. Nach jeder großen Änderung braucht die Kampagne zwei bis drei Wochen zum Lernen. Zusammengefasst: Erst messen, dann gezielt bei Suchen werben, Unpassendes ausschließen und der KI Zeit zum Lernen geben. Und kontrolliere jede Woche, was passiert. Viel Erfolg! Mehr einfach erklärt findest du auf iliyan-hristov.de.

Zum SchlussErst messen, dann gezielt bei Suchen werben, Unpassendes ausschließen und der KI Zeit zum Lernen geben. Vereinfacht erklärt, ohne Gewähr.

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