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Looker Studio einfach erklärt – dein erstes SEO-Dashboard (vom Profi für Einsteiger)?

📊 Messen & VerbessernMessen & VerbessernDeutschQuer · 318 Sek.

Kurz gesagt

Looker Studio (in der Oberfläche jetzt Data Studio) macht aus Search Console, Analytics und Ads kostenlose Dashboards, die sich selbst aktualisieren. In diesem Video: Startseite und Vorlagen, der neue KI-Chat Conversational Analytics, Search Console verbinden (und warum du Website- und URL-Impression nicht mischen darfst), Dimensionen, Messwerte und berechnete Felder, Diagramme mit zwei Achsen, Zeitraumsteuerung mit Vergleich und ein Rezept für dein erstes SEO-Dashboard.

Von der Redaktion „Iliyan Hristov“ · veröffentlicht am

Worum geht's?

Vorlagen, Search-Console-Connector, Felder, Diagramme, Filter und KI-Chat – jetzt als Data Studio

Zum Nachlesen: Was im Video sagt

EinleitungLooker Studio (in der Oberfläche jetzt Data Studio) macht aus Search Console, Analytics und Ads kostenlose Dashboards, die sich selbst aktualisieren. In diesem Video: Startseite und Vorlagen, der neue KI-Chat Conversational Analytics, Search Console verbinden (und warum du Website- und URL-Impression nicht mischen darfst), Dimensionen, Messwerte und berechnete Felder, Diagramme mit zwei Achsen, Zeitraumsteuerung mit Vergleich und ein Rezept für dein erstes SEO-Dashboard.

IntroZahlen aus Google Search Console, Analytics oder Google Ads in einem schönen Dashboard, das sich jeden Tag selbst aktualisiert. Und das kostenlos. Genau das macht Looker Studio von Google. In der Oberfläche heißt es inzwischen Data Studio. Heute bauen wir zusammen ein SEO-Dashboard für meine Website.

Die StartseiteLinks ist das Menü: zuletzt geöffnete Berichte, für mich freigegeben, meine eigenen, Papierkorb und Vorlagen. In der Mitte siehst du deine letzten Berichte. Über Erstellen legst du an: einen Bericht, eine Datenquelle oder eine Unterhaltung mit der KI. Neu ist Conversational Analytics. Du chattest mit deinen Daten und fragst zum Beispiel: Welche Seiten haben letzten Monat am meisten Klicks verloren? Laut Hinweis funktioniert das im Moment aber nur mit Daten aus BigQuery. Profi-Tipp für den Start: die Vorlagengalerie. Hier gibt es fertige Berichte für Analytics, Google Ads, Search Console und mehr. Mit Eigene Daten verwenden setzt du deine Zahlen in die Vorlage ein. In zwei Minuten hast du ein fertiges Dashboard.

Daten verbindenJeder Bericht braucht Daten. Die holst du über Connectoren. Google bietet über zwanzig eigene, etwa für Analytics, Ads, Search Console, Tabellen und BigQuery. Dazu kommen hunderte von Partnern. Partner-Connectoren bringen zum Beispiel Facebook, LinkedIn oder Semrush ins Dashboard. Achtung: Viele davon kosten Geld. Wir suchen nach Search Console und wählen den Connector von Google. Beim ersten Mal musst du den Zugriff erlauben. Dann wählst du dein Google-Konto. Jetzt wählst du die Website. Meine anderen Websites sind hier unkenntlich gemacht. Und jetzt kommt der wichtigste Profi-Tipp. Es gibt zwei Tabellen: Website-Impression und URL-Impression. Website-Impression zählt wie die Gesamtzahlen in der Search Console. URL-Impression zählt pro einzelner Seite, deshalb sind die Zahlen dort höher. Für Seiten-Analysen nimmst du URL, für die Gesamtzahlen Website. Sonst passen deine Zahlen nicht zusammen. Daneben wählst du den Suchtyp: Web, Bilder, Videos oder News.

FelderIn der Datenquelle siehst du alle Felder. Grün sind Dimensionen, also Dinge wie Seite, Suchanfrage oder Land. Blau sind Messwerte, also Zahlen wie Klicks und Impressionen. Oben steht die Datenaktualität: Wie oft holt der Bericht neue Daten. Hier alle zwölf Stunden. Profis bauen eigene Felder. Zum Beispiel eine Positions-Kategorie: Platz eins bis drei, Seite eins oder Seite zwei. Mit einer kleinen Formel. So siehst du auf einen Blick, wie viele Suchbegriffe fast vorne sind.

Bericht bauenIm Editor ist oben die Werkzeugleiste: Seite hinzufügen, Daten hinzufügen, Diagramm und Steuerelement. Rechts das Daten-Panel. Rechts siehst du beide Datenquellen. Ziehst du ein Feld auf die Seite, entsteht sofort ein Diagramm. Über Diagramm hinzufügen wählst du die Art: Tabelle, Kurzübersicht für große Zahlen, Zeitreihe, Balken, Kreis, Karte und viele mehr. Eine Zeitreihe zeigt Klicks und Impressionen über die Zeit. Rechts im Panel gibt es Einrichtung für die Daten und Stil für das Aussehen. Profi-Tipp: Leg Klicks auf die linke Achse und Impressionen auf die rechte. Sonst ist die Klick-Linie platt, weil Impressionen viel größer sind. Im Stil-Tab passt du Achsen, Raster, Schrift und Farben an.

SteuerelementeMit Steuerelementen kann der Leser selbst filtern: nach Land, Gerät, Seite oder Suchbegriff. Das wichtigste ist die Zeitraumsteuerung. Damit wählt jeder selbst, ob er die letzten sieben Tage, den letzten Monat oder einen eigenen Zeitraum sehen will. Profi-Tipp: Stell einen Vergleichszeitraum ein, zum Beispiel den Vormonat. Dann zeigt jede Kurzübersicht automatisch, ob es besser oder schlechter wird.

TippsMein Rezept für dein erstes SEO-Dashboard. Starte mit einer Vorlage. Misch nie Website- und URL-Impression. Oben vier Kurzübersichten mit Vergleichszeitraum: Klicks, Impressionen, Klickrate und Position. Darunter eine Zeitreihe mit zwei Achsen. Dann eine Tabelle mit Seiten und Suchbegriffen. Und Filter für Land, Gerät und Seite. Und noch ein paar Profi-Tipps. Achte auf die Datenaktualität, Search-Console-Daten kommen mit zwei bis drei Tagen Verzögerung. Nutze berechnete Felder für eigene Kategorien. Teile den Bericht per Link, statt Screenshots zu verschicken. Und verbinde mehrere Quellen, etwa Search Console, Analytics und Ads, in einem Dashboard. Mehr einfach erklärt findest du auf iliyan-hristov.de.

Zum SchlussMit einer Vorlage starten, Website- und URL-Impression nicht mischen, Vergleichszeitraum nutzen, zwei Achsen, Filter und mehrere Quellen. Vereinfacht erklärt, ohne Gewähr.

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